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Teufelskralle, Beinwell & Weidenrinde: Drei für die Gelenke



Es müssen nicht immer starke synthetische Arzneimittel sein, wenn der Bewegungsapparat schmerzt. Viele Beschwerden lassen sich auch mit pflanzlichen Präparaten lindern.

Die krallenartigen Haken an ihren Früchten standen Pate für den schier schreckenerregenden Namen der Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). Sie wächst im Süden Afrikas in der Umgebung der Kalahari-Wüste. In Europa hat sich die Teufelskralle einen Namen als pflanzliches Arzneimittel gemacht. Verschiedene offizielle Gesundheitskommissionen bescheinigen ihr eine Wirksamkeit gegen Schmerz und Entzündung bei degenerativen Gelenkbeschwerden wie Arthrose. Zu diesem Zweck sind auch zahlreiche Fertigpräparate mit Extrakten aus der Wurzel in der Apotheke erhältlich.

Beinwell (Symphytum officinale) wächst in den gemäßigten Gebieten Europas, Asiens und Nordamerikas. Seit der Antike wird seine Wirksamkeit bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen geschätzt. Mittlerweile ist diese auch wissenschaftlich untermauert. So lindert eine Salbe mit Beinwell-Wurzelextrakt den Schmerz und die Schwellung bei Muskel- und Gelenkerkrankungen ähnlich effektiv wie ein Gel mit dem synthetischen Schmerzmittel Diclofenac. Das zeigte eine Studie mit 164 Patienten mit verstauchtem Sprunggelenk.

Für Extrakte aus der Weidenrinde (Salix) liegen ebenfalls klinische Studien vor. Sie helfen bei Arthritis, Hüft-, Knie- und Rückenschmerzen. Sowohl das Expertengremium »Kommission E« des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes als auch die europäische wissenschaftliche Gesellschaft für Pflanzenheilkunde (ESCOP) haben den Einsatz von Weidenrinde positiv bewertet. Die empfohlenen Anwendungsgebiete umfassen fieberhafte Erkrankungen, Rheumabeschwerden und Kopfschmerzen.


Mehr über Heilpflanzen finden Sie im Heilpflanzenlexikon unter wwwe.nai.de.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
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